
Der SLK 200 empfiehlt sich wegen dem durchzugsschwachen Motor klar mit Automatikgetriebe.
SLK 200 (136 PS)
Der SLK 200 war lange Zeit das Einstiegsmodell der SLK-Klasse. Sein 2,0-Liter-Saugmotor liefert zwar beachtliche 136 PS, die sich allerdings nicht in ein agiles und durchzugstarkes Fahrverhalten umsetzen lassen. Während sich der SLK 200 in Kombination mit dem souverän schaltenden Automatikgetriebe von seiner gutmütigen Seite zeigt, bereitet er mit dem 5-Gang-Schaltgetriebe keine Freude. Nur mühsam quält sich der Vierzylinder durch die Gänge. Das hakelige Getriebe ist schlecht abgestuft und hat viel zu grosse Gangsprünge.

1996 ein grosser Hingucker: SLK 200 der ersten Stunde an einer
Flaniermeile
Der durchzugsschwache SLK 200 sollte daher unbedingt mit dem optional angebotenen, neuentwickelten, elektronisch gesteuerten 5-Gang-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückung gefahren werden. Das Kernstück des neuen Automatikgetriebes ist ein Hochleistungsrechner im Miniformat, der das Schaltverhalten selbsttätig an die aktuelle Fahrsituation und die individuellen Wünsche des Fahrers anpasst. Neu ist ebenfalls die Wandlerüberbrückung, die sich auch bei niedrigem Tempo zuschaltet und somit den Kraftverbrauch senkt. Die Überbrückung arbeitet mit einem computergesteuerten Dauerschlupf, der die Verbindung zwischen Motor und Getriebe soweit entkoppelt, dass keine unkomfortablen Schwingungen und Vibrationen auftreten.

Ein seltenes Bild auf unseren Strassen: SLK in der gelben Farbe Yellowstone.
Bei der Abstimmung der Stossdämpfer für die Vorderachse des SLK orientierten sich die Ingenieure an der damaligen E-Klasse indem sie Gasdruckdämpfer und Zuganschlag-Federn einbauten. Diese Massnahmen machen sich auf der Strasse vor allem durch hohe Fahrstabilität, gutmütiges Untersteuern im Grenzbereich und nicht zuletzt guten Fahrkomfort mit geringer Wank- und Rollneigung der Karosserie bemerkbar.
Ein hohes Sicherheitspotenzial bieten die ebenfalls aus der E-Klasse stammenden mit Antiblockiersystem ausgerüsteten Bremsen an Vorder- und Hinterachse. Scheiben- (hinten) und Faustsattel-Scheibenbremsen (vorne) sorgen für eine ausgezeichnete Standfestigkeit.
Der SLK rollt serienmässig auf Leichtmetallrädern, wobei das hochglänzende Aluminium-Schiederad des SLK 200 optisch nicht sehr ansprechend ist, zumal sich zu allem Übel bei den Schrauben sehr rasch Rostansätze bilden.


