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Der Schriftzug an der Seitenpartie verrät, was unter der Motorhaube steckt:
Ein kraftvolles Kompressor-Triebwerk mit mechanischer Aufladung.
SLK 230 Kompressor (193 PS)
Als der SLK 1996 mit zwei Motoren auf den Markt kam, bildete der SLK 230 Kompressor die stärkere Variante und fand wegen seiner souveränen Kraft- und Leistungsentfaltung viele Käufer. Etwa zwei Drittel aller SLK trugen bis zur Modellpflege das Kürzel SLK 230 Kompressor.
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7-Speichenfelgen, Innenraum in Leder Quarz, Mittelkonsole mit Handbremse.![]()
Mit dem Einsatz des Kompressor-Triebwerkes setzten die Ingenieure die Tradition der legendären Mercedes Sportwagen fort, die gegen Ende der zwanziger Jahre auf den Rennstrecken für Furore sorgten. Dank mechanischem Lader erbringt der 2,3-Liter-Vierzylinder eine Leistung von 193 PS und ein beeindruckendes Drehmoment von 280 Nm, das auch bei niederen Tourenzahlen zur Verfügung steht und mit der Durchzugskraft eines Sechszylinders vergleichbar ist.
Der Kompressor übernimmt die Funktion eines Gebläses, das bereits im Ansaugsystem Druck macht. Er komprimiert den Luftstrom, der dann rasch das normale Aufnahmevermögen des Motors übersteigt. Es kommt zum Stau und die Luft verdichtet sich bereits vor den Zylindern. So entsteht der sogenannte Ladedruck, eine der wichtigsten Voraussetzungen für die bessere Füllung der Zylinder und die wirkungsvolle Beatmung des Motors.
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Von Anfang an standen für den SLK ausgeklügelte Trägersysteme (Heck-
und Dachträger) zur Verfügung, um zusätzliche Transportkapazität zu
schaffen.
Neben den vorbildlichen Leistungs- und Drehmomentwerten überzeugt das Triebwerk mit einer hohen Wirtschaftlichkeit. Als Verbrauchswert des 142 kW/193 PS starken Roadsters wurde im europäischen Fahrzyklus ein Summenwert von nur 8,8 Liter je 100 Kilometer ermittelt. Bei vorausschauender Fahrweise ist ausserhalb der Stadt sogar ein Verbrauch von knapp 8 Litern zu erreichen.
Der SLK 230 Kompressor gilt als der zuverlässigste Motor der Baureihe R170. Er empfiehlt sich wie alle Fahrzeuge aus der ersten Serie mit Automatikgetriebe. Mit der manuellen 5-Gang-Schaltung lassen sich die Kraftreserven zwar besser einsetzen, was gerade bei Pass-Fahrten in höherem Fahrspass resultiert, doch die hakeligen Gangwechsel sind nicht jedermanns Sache und trüben gelegentlich den ansonsten überzeugenden Gesamteindruck.


