
10 Jahre SLK: Der
SLK schreibt eine einzigartige
Erfolgsgeschichte.
Lifecycle
Die Geschichte des SLK: Von 2004 bis 2007
Als der SLK-Roadster im Herbst 1996 bei den Mercedes-Niederlassungen erschien, stand die Welt des Automobils kopf. So jung, so dynamisch und so attraktiv hatte sich die Stuttgarter Automobilmarke noch nie präsentiert. Der Sportwagen machte das neue Marken-Image auf Anhieb sichtbar - und nach wenigen Kilometern auch erlebbar.
Wie kaum ein anderes Auto zuvor eroberte der
SLK die Herzen der Menschen und zeigte, dass
Autofahren auch eine Sache von Leidenschaft
und Lebensfreude sein kann. Für viele war es
denn auch Liebe auf den ersten Blick, die zu
dem spontanen Entschluss führte, dieses Auto
zu besitzen.
Die Marktpremiere des SLK als fünfte
Pkw-Modellreihe hatte Mercedes-Benz
sorgfältig vorbereitet. Schon zwei Jahre
zuvor, im April 1994, war auf dem Turiner
Automobilsalon eine aufsehenerregende
Roadster-Studie erschienen, mit der die
Stuttgarter Produktplaner ihre Ideen eines
kompakten Sportwagens präsentierten und die
Reaktionen des Publikums testeten.
1996 war es endlich so weit: Zuerst im Frühjahr die Weltpremiere der neuen SLK-Klasse auf dem Turiner Autosalon, dann am 14. September 1996 die Markteinführung in Europa. Mit dem neuentwickelten Variodach sorgte der Roadster nicht nur für Aufsehen, sondern war zugleich auch Trendsetter und Vorbild einer neuen Generation von Open-Air-Automobilen.
Acht Jahre nach der ersten SLK-Premiere
erschien im Frühjahr 2004 das
Nachfolgermodell, das die sportlichen
Merkmale des Roadsters noch prägnanter
betont als bisher. Dafür sorgen nicht nur
neue leistungsstärkere Motoren und ein
sportlich abgestimmtes Fahrwerk, auch die
Formensprache der neuen SLK-Klasse, die im
Detail Stilelemente moderner Rennsportwagen
zitiert, positioniert den Zweisitzer noch
deutlicher als vollwertiges Mitglied der
Sportwagen-Familie von Mercedes-Benz.
Die Rolle als Vorbild und Trendsetter für
offene Automobile, die der Vorgänger
spielte, setzt der neue Sport-Roadster mit
weiteren Mercedes-Erfindungen fort. Allen
voran steht die Kopfraumheizung AIRSCARF,
die weltweit kein anderes Open-Air-Automobil
bietet. Auch das Variodach haben die
Mercedes-Ingenieure für die zweite
SLK-Generation weiterentwickelt und so
perfektioniert, dass es sich noch schneller
öffnet und schließt (22 Sekunden) und noch
weniger Platz im Kofferraum des Sportwagens
beansprucht.
Zu den weiteren Technik-Innovationen des
Mercedes-Roadsters, die in dieser
Fahrzeugklasse keineswegs selbstverständlich
sind, zählen unter anderem lichtstarke
Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Abbiegelicht,
Rückleuchten mit LED-Technik, Airbags und
Seitenairbags sowie kratzbeständigerer Lack
auf Basis der Nano-Technologie. Auch die
Motorenpalette ist einzigartig in diesem
Marktsegment: Erstmals bot Mercedes-Benz im
Frühjahr 2004 in dieser Fahrzeugklasse einen
Achtzylindermotor (265 kW/360 PS) an, der
den SLK 55 AMG in nur 4,9 Sekunden von null
auf 100 km/h beschleunigt. Darüber hinaus
stehen zwei moderne Sechszylinder zur
Auswahl: Der SLK 280 leistet 170 kW/231 PS
und bietet ein maximales Drehmoment von 300
Newtonmetern; der SLK 350 entwickelt eine
Spitzenleistung von 200 kW/272 PS und ein
Drehmoment von 350 Newtonmetern. Den
bewährten Vierzylindermotor mit 120 kW/163
PS bietet Mercedes-Benz im SLK 200
KOMPRESSOR an. Die weltweit einzigartige
Siebengang-Automatik 7G-TRONIC gehört zur
Serienausstattung des SLK 55 AMG und ist auf
Wunsch auch für die Modelle SLK 280 und SLK
350 lieferbar.
Für sportlich ambitionierte Autofahrer, die
den dynamischen Charakter der SLK-Klasse
noch stärker betonen wollen, bietet
Mercedes-Benz seit September 2006 für die
Vier- und Sechszylindermodelle ein
Sportpaket an. Es beinhaltet unter anderem
ein Sportfahrwerk mit
18-Zoll-Leichtmetallrädern und Reifen der
Dimensionen 225/40 R 18 (vorn) bzw. 245/35 R
18 (hinten) sowie eine große
17-Zoll-Bremsanlage mit perforierten
Bremsscheiben an der Vorderachse. Die
Karosserie ist beim SLK mit Sportpaket um
zehn Millimeter tiefer gelegt. Äußerlich
gibt sich der SLK mit Sportpaket durch
Scheinwerfer mit dunkler Einfassung und
einer AMG-Spoilerkante auf dem
Kofferraum-deckel zu erkennen. Im Interieur
setzen rote Sicherheitsgurte und rote
Ziernähte in den Türverkleidungen und Sitzen
sowie am Lederlenkrad und am Balg des
lederbezogenen Schalt-/Wählhebels Akzente
der sportlichen Art. Auch die Fußmatten
tragen einen roten Saum und die Zeiger im
Kombi-Instrument erscheinen ebenfalls in der
Farbe Rot. Dazu bilden der schwarze
Dachhimmel und der Zierstab in Carbon-Optik
über dem Handschuhfach einen effektvollen
Kontrast.
Die SLK-Klasse der zweiten Generation setzt
den Erfolgskurs des Vorgängermodells fort
und erreichte 2005 mit rund 60 500
Fahrzeugen das bisher höchste
Produktionsergebnis dieser Modellreihe.
Insgesamt hat Mercedes-Benz seit Frühjahr
2004 bereits rund 148 000 Exemplare des
Sport-Roadsters hergestellt. Mit einem
Anteil von durchschnittlich 30 Prozent ist
die SLK-Klasse derzeit weltweit die Nummer
eins in diesem Marktsegment. In Deutschland
beträgt der durchschnittliche Marktanteil
der SLK-Klasse etwa 52 Prozent und auch in
anderen Ländern Westeuropas ist der
Mercedes-Zweisitzer das meistverkaufte Auto
seiner Klasse.


